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Informationen für Hausstaubmilben-Allergiker

Was ist Hausstaub?

Hausstaub besitzt keine einheitliche Zusammensetzung, sondern variiert von Wohnung zu Wohnung, ja sogar von einem Zimmer zum anderen. Gewöhnlich besteht Hausstaub aus Haaren und Hautschuppen von Menschen und Tieren, aus Textilfasern, Bakterien und Pilzen, aus Algen und Hausstaubmilben. Jeder dieser Bestandteile kann eine Allergie auslösen. Die meisten Betroffenen, die auf Hausstaub allergisch reagieren, sind jedoch gegen die Hausstaubmilbe bzw. deren Exkremente allergisch.

Die Milbe

Milben leben seit Tausenden von Jahren in enger Gemeinschaft mit dem Menschen. Diese spinnenverwandten Tiere sind ca. 0,3 mm groß und für das bloße Auge nicht sichtbar. Milben ernähren sich von tierischen und menschlichen Hautschuppen, vermehren sich sehr rasch und lassen im Laufe ihres kurzen Lebens etwa das Zweitausendfache des eigenen Körpergewichts an Exkrementen zurück. Seit etwa 1964 ist bekannt, dass diese Exkremente die relevanten Allergene der Hausstaubmilben-Allergie enthalten.

Das Milieu

Hausstaubmilben lieben es warm, feucht und dunkel. Ideal für sie sind Temperaturen von 20 bis 30 °C und eine relative Luftfeuchtigkeit von 65 bis 80 %. Teppiche, Polstermöbel und Betten sind der natürliche Lebensraum der Hausstaubmilbe. Folglich sollten diese betroffenen Wohnbereiche primär behandelt, d. h. regelmäßig gründlich gereinigt werden.

Tipps für Hausstauballergiker

Hausstaubmilben und vor allen Dingen die allergenen Exkremente können nur durch regelmäßige und radikale Beseitigung ausgeschaltet werden. Chemische Methoden sind bei der körpernahen Bettausstattung nicht zu empfehlen. Der einzige Weg für Betroffene besteht darin, alle Elemente der Bettausstattung in regelmäßigen Zeitabständen möglichst hochtemperaturig (bei 95° C) zu waschen, um den verhandenen Milbenbesatz wirksam abzutöten. Matratzen sollten mit einem Spezialbezug versehen werden, der ebenfalls gewaschen werden kann.

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